”Roger Graf hat ein komplexes, fein gemachtes police procedural vorgelegt. Eine neugegründete Mordkommission muss zwei Morde aufklären, die rätselhafterweise miteinander zusammenhängen. Und so rekonstruiert die Truppe, die unter erheblichem politischen Erfolgsdruck steht, zwei Leben bis in die feinsten Verästelungen. Graf inszeniert die Arbeit seiner Polizisten mit einer spröden, manchmal fast stachelig spröden, präzisen Sprache, verzichtet auf jede Art von Ambitionitis, Sensationalismus, schrille Action, Spaßfaktor, Kuschel-Gedödel oder sonstigen Unfug, und riskiert sogar, die unvermeidlich langweiligen Irrwege und öden Sackgassen der Ermittlung nachzuzeichnen. Graf gelingt mit dieser formalen und sprachlichen Strenge das Porträt einer seltsamen Stadt und einer festgefrorenen Gesellschaft. Die Frau am Fenster ist ein Musterbeispiel für ein Buch, das die Floskel »mehr als ein Krimi« voll erfüllt. Aber nur deswegen, weil es ein lupenreiner Krimi sein will und ist. Sperrig, aber grandios.“ Thomas Wörtche, Berlin
»Roger Graf hat mit Die Frau am Fenster einen gescheiten, spannungsvollen Krimi geschrieben.« bec, Der Bund, 16.9.03
»Roger Grafs neuer Krimi vermag auf 431 Seiten ohne eine einzige Länge seinen Leser mit klar gezeichneten Charakteren, einem glaubwürdigen Fall und gut recherchiertem psychologischem Hintergrund zu bannen.
Einfach unbedingt empfehlenswert.« kng, Balser Zeitung, 17.10.03
»Dieser Roman ist ebenso glaubwürdig wie fesselnd und hoffentlich der Auftakt zu einer Damian-Stauffer-Serie.« annabelle, 22.10.03
»Roger Graf, Autor zweier Marco-Biondi-Romane und der Philip-Maloney-Hörspielreihe beweist mit "Die Frau am Fenster" einmal mehr, dass er das Krimihandwerk beherrscht. Sein Protagonist Stauffer hat durchaus das Zeug zum Serienhelden.« Salzburger Woche, 30.10.03